Niemals, ich werde niemals ewig sein. Dummheit wird mein Henker sein.
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Heimsuchung...

* Seltsame Geräusche an der Tür...  Dunkler Schleier um mich rum, ich kann nichts sehen. Nur ein schwaches Licht lässt mich Umrisse erkennen. Die Luft legt sich wie ein feuchter Nebel auf meine Haut, der Atem kondensiert. Ich stehe wie festgewachsen auf der Stelle, kann mich nicht bewegen, kann mich nicht wehren. Die Geräusche...ein Kratzen, ein durchdringendes, nervtötendes Spiel von Klängen, die mich vor Angst erstarren lassen. Etwas schiebt mich vorwärts, gegen meinen Willen. Meine Hand greift nach der Klinke. NEIN ! Ich will es nicht... Meine Kräfte reichen einfach nicht aus...  Blitzschnell packt meine Hand nach der Tür und reisst diese auf. Dahinter... nur ein leerer Raum. Dunkel, kalt, feucht... Ich merke wie meine Füße die kalten Fliesen berühren. Ich schaue durch ein grosses Fenster hinnaus in die Nacht.  Blasses Mondlicht lässt die Umgebung unwirklich erscheinen. Bäume bewegen sich im Wind und werfen ihre Schatten auf den kalten, nassen Fliesenboden. Eine weitere Tür versperrt mir den Weg, einen Weg den ich nicht gehen möchte. Dennoch bewege ich mich unaufhaltsam auf diese Tür zu. Es wird unerträglich laut... Stimmen scheinen zu schreien, scheinen zu lachen. Sie lachen über mich. Alles verstummt als meine zitternde Hand die Türklinke berührt und sie sich öffnet. Wind schlägt mir ins Gesicht, so stark, daß meine Augen zu tränen anfangen. Du stehst da, wie versteinert, den Blick zum Boden gerichtet. Deine nassen Haare wehen im Wind... Ich sehe dich an und will deine Hand nehmen, doch ich kann nicht. Ich stehe wieder wie angewurzelt da, kann mich nicht bewegen. In einem Bruchteil einer Sekunde richtet sich dein Blick auf und du starrst mich mit weit aufgerissenen Augen an. Undurchsichtig, emotionslos scheint dein Blick. Die Lippen zusammengekniffen, Regen perlt von deiner Haut. Nichtssagend starrst du mich an, ein furchtbarer leerer Blick. Dein rechter Arm hebt sich langsam in meine Richtung. Metall glänzt, blitzt in deiner Hand. Ich blicke in einen Lauf und meine Angst weicht einer Erlösung. Ich schaue dir noch ein letztes Mal in deine Augen, die keinerlei Regung zeigen. "Leb wohl." Ist mein letzes Wort an dich und ist auch ernst gemeint.

(Danke... Du bist nicht so schlecht wie du denkst. Nun hast du mich von meinem Schmerz befreit. Ein wirkliches Ende nach dem Ende besiegelt meinen Sinn in meinem Leben. Mein Leben warst du und jetzt fühl ich mich würdig, durch dich/für dich zu sterben)

6.8.10 20:08
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Freydis (17.8.10 22:19)
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